Cerec steht für „Ceramic Reconstruction“, was so viel heißen mag, wie „Wiederherstellung durch Keramik“. Bei diesem Verfahren wird weder im Vorfeld ein Gipsabdruck benötigt, noch die Arbeit eines externen, meist sehr teuren Zahntechnikers. Besitzt eine Zahnarztpraxis also kein hauseigenes Labor, ist die Cerec-Methode gerade bei der Herstellung von Keramikinlays, aber auch von Veneers oder Kronen eine super Alternative. Wie bereits angedeutet muss hierbei nicht – wie üblich – im Vorfeld ein Gipsabdruck der Zähne gemacht werden, um das Keramikinlay herzustellen.

Wie läuft das Cerec-Verfahren bei der Herstellung von Keramikinlays ab?

Der Zahnarzt macht mit einer speziellen Kamera eine dreidimensionale Aufnahme vom betroffenen Zahn. Außerdem werden die Vertiefung sowie die Abstände zu den umliegenden Zähnen genau gemessen. Alle Angaben können in der Software des Cerec-Systems eingegeben werden. Anhand der Angaben schleift die Cerec-Maschine aus einem vorgefertigten Keramikblock das Inlay heraus. Da dies lediglich einige wenige Minuten dauert, kann der Zahnarzt bis zur Fertigstellung die Zähne noch einmal gründlich reinigen, bis das Keramikinlay mittels eines speziellen Klebers eingesetzt und befestigt wird. Es gibt sowohl Gegner, als auch Befürworter dieser Methode. Fakt ist, dass die Anschaffung der Cerec-Software und der Cerec-Maschine sehr teuer ist, die Kosten sich in den meisten Fällen nach einigen Monaten allerdings amortisieren. Der einzige Nachteil der Methode ist die Wahl des Farbtons. Während bei der üblichen handgefertigten Herstellung eines Keramikinlays eine genaue Farbanalyse durchgeführt wird, wodurch die Farbe des Zahnersatzes zu 100 Prozent dem Farbton der übrigen Zähne entspricht, gibt es beim Cerec-Verfahren eine bestimmte Anzahl an Keramikfarbtönen, mit denen gearbeitet wird.

Wie vielversprechend das Cerec-Verfahren wirklich ist, wird sich erst in den nächsten Monaten herausstellen. Einige Zahnarztpraxen arbeiten zwar schon mit diesem System zur Herstellung von Keramikinlays, dennoch muss man ganz klar sagen, dass es sich im Moment noch in der Testphase befindet.

Die Kombination muss stimmen. Das Wichtigste im Vorfeld einer Behandlung ist selbstverständlich, dass man sich in guten, kompetenten und sicheren Händen befindet. Meistens ist es von Vorteil, wenn man von klein auf direkt den Zahnarzt seines Vertrauens findet. Einerseits ist das Vertrauen gegenüber dem Zahnarzt viel größer und andererseits kennt dieser den gesamten Verlauf und weiß, welche Eingriffe und Maßnahmen bereits durchgeführt wurden. Erfahrungsgemäß haben viele Menschen gerade vor Zahnärzten und zahnchirurgischen Eingriffen sehr viel Angst. Glücklicherweise bin ich jetzt schon 15 Jahre Patientin bei ein und demselben Zahnarzt. Als nach einer Routine-Untersuchung feststand, dass ich ein Keramikinlay benötige, habe ich der Behandlung direkt und ohne Zweifel und Überlegungszeit zugestimmt.

Das Keramikinlay war nach nur fünf Wochen fertiggestellt und eingesetzt

Anscheinend bin ich an eine Stelle eines Seitenzahns im Oberkiefer beim Putzen nicht gut hingekommen, sodass sich nach und nach Karies gebildet und ausgeweitet hat. Schmerzen, Entzündungen oder sonstige Anzeichen waren nicht gegeben. Umso überraschter war ich, als mir mein Zahnarzt bei einer Routine-Untersuchung über eine spezielle Kamera die schwarzen Verfärbungen am Zahn gezeigt hat. Der Zahnarzt hat sofort reagiert und die Karies mit einem Bohrer entfernt. Da doch schätzungsweise ein Viertel des Zahnes abgetragen werden musste, war das Einsetzen eines Keramikinalys unumgänglich. Mir war von Anfang an klar, dass ich ein Inlay aus Keramik möchte. Erstens habe ich von Bekannten gehört, dass damit die geringsten Probleme auftreten und zweitens hat der Zahnarzt gemeint, er konnte mit Keramikinlays bislang die besten Erfolge erzielen – was will man mehr? Sie sind nicht nur stabil, robust und langlebig, sondern auch ästhetisch und optisch ansprechend und absolut Allergie-und Nebenwirkungs-frei. Nachdem die Karies entfernt wurde, hat der Zahnarzt einen Gipsabdruck gemacht, um das Inlay passgenau anfertige zu können.

Wie zu erwarten war, bin ich sehr zufrieden mit dem Einsetzen des Keramikinalys. Bei einem anderen Zahnarzt wäre ich mit Sicherheit skeptischer gewesen.

Keramik ist das am häufigsten verwendete Material, wenn es um Inlays oder Kronen geht. Hauptsächlich aufgrund der zahlreichen Vorteile, die Keramik gegenüber anderen Materialien, wie Gold oder Kunststoff hat. So ist die Verträglichkeit von Keramikinlays viel besser, als bei Gold, Vollmetall oder Kunststoff. Bei vielen Patienten spielt der ästhetische Faktor eine wichtige Rolle. Keramikinlays sehen sehr natürlich aus und passen sich farblich den übrigen Zähnen an. Zudem sind sie verhältnismäßig ziemlich robust, stabil und langlebig, wobei hierauf natürlich nie eine 100-prozentige Sicherheit gewährleistet werden kann.

Wie sieht der genaue Behandlungsablauf eines Keramikinlays aus?

Das Verfahren lässt sich in sechs Schritte unterteilen. Als Erstes erfolgt die sogenannte Exkavation, also die Kariesentfernung, die die häufigste Ursache für Keramikinlays sind. Allerdings werden Keramikinlays meist nur für Seitenzähne, nicht aber für Schneide- und Backenzähne verwendet. Danach kommt die Präparation. Dabei wird der befallene Zahn abgeschliffen. Hierbei sollte der Zahnarzt allerdings darauf achten, nur so viel Substanz wie nötig, also sehr schonend, abzutragen. Als Drittes muss der Präparationswinkel ausfindig gemacht werden, sodass das zukünftige Keramikinlay sich ohne zu klemmen wieder entfernen und aufsetzen lässt. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass unterschnittige Bereiche nicht unversorgt bleiben und der Patient später auch mit der Zahnbürste gut an die entsprechende Stelle gelangt. Im nächsten Schritt erfolgt der okklusale Substanzabtrag im Kauflächenbereich von mindestens 2 mm. Das Gleiche erfolgt danach im Zahnzwischenraumbereich, wobei man hier von approximaler Präparation spricht. Zuletzt erfolgt noch der Approximalkontakt mit dem Nachbarzahn des späteren Keramikinlays. Somit wären nach diesem Behandlungstag alle Vorkehrungsmaßnahmen abgeschlossen, sodass das Keramikinlay hergestellt werden kann. Dieses wird entweder im hauseigenen Labor oder durch externe Zahntechniker entworfen.

Danach wird der Patient erneut in die Praxis geholt, um das Keramikinlay im letzten Schritt einzusetzen. Hierbei wird allerdings explizit darauf geachtet, dass es gut sitzt und nicht zwickt. Ist dies doch der Fall, wird es vor Ort entsprechend abgeschliffen und angepasst.

Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten: Weil die Vorteile einfach überwiegen. Ich habe selbst schon bei einigen Bekannten mitbekommen, wie unzufrieden sie mit einem Zahnersatz aus Kunststoff oder Gold waren. Sicherlich muss man dazu sagen, dass gerade bei Zahnersatzteilen, wie Krone, Brücke oder Inlay ein wenig Glück dazu gehört. Es hängt viel vom Zahntechniker und dem Zahnarzt ab. Nur, wenn sie gute Arbeit leisten, kann der Patient gut und unbeschwert mit dem Zahnersatz leben. Nachdem mir ein Teil eines vorderen Schneidezahns entfernt und abgeschliffen werden musste, war für mich recht schnell klar, dass ich ein Inlay aus Keramik möchte.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit meinem Zahnarzt stand fest: Keramikinlay

Ich vertraue meinem Zahnarzt und glaube ihm, dass er mit Keramikinlays bislang die größten Erfolge erzielt hat. Um es kurz auf den Punkt zu bringen, was er mir gesagt hat: Der einzige Nachteil bei Keramikinlays ist, dass sie das teuerste Material im Vergleich zu den Anderen sind. Allerdings könnte es gut sein, dass meine private Krankenversicherung einen Teil der Behandlungskosten von ungefähr 850 Euro übernehmen wird. Dass Keramikinlays teurer sind, hat auch seinen Grund. Erstens, ist das Keramik-Material nicht gerade billig. Dafür ist es aber viel stabiler, langlebiger und bissfester, als die anderen Materialien. Als Vergleich hat der Zahnarzt gemeint: Im Durschnitt kommt jeder zehnte Patient mit einem Gold- oder Kunststoffinlay innerhalb von zehn Jahren mindestens ein Mal zur Nachuntersuchung, da der Zahnersatz beispielsweise abgebrochen ist. Im Gegenzug dazu kommt schätzungsweise jeder 30. Patient mit einem Keramikinlay, da Probleme nach der Behandlung aufgetreten sind. Das hörte sich schon sehr vielversprechend an. Ebenso spielt der optische, ästhetische Faktor eine große Rolle. Keramikinlays passen sich farblich den Zähnen perfekt an und sind gar nicht mehr von den „echten“ Zähnen zu unterscheiden.

Diese Gründe waren plausibel genug, um mich für ein Keramikinlay zu entscheiden. Die Behandlung liegt erst vier Wochen zurück, doch ich fühle mich bislang sehr wohl mit meinem Zahnersatz.

Nachdem die Behandlung vor gut drei Wochen bei mir abgeschlossen wurde, kann ich wieder mit einem strahlenden Lächeln durch die Straßen laufen. Insgesamt dauerte der Prozess fast ein Jahr. Da ist Durchhaltevermögen angesagt. Doch Meckern, Nörgeln und Ungeduld sind hier fehl am Platz. Das habe ich auch recht schnell eingesehen, da die Dauer der Behandlung nicht am Zahnarzt, sondern am Heilungsprozess lag. Bestens informiert, möchte ich über meine Erfahrungen mit Oberkiefer-Implantate erzählen. 

Ich ließ drei Implantate in den Oberkiefer einsetzen

Nach einem Sturz waren drei nebeneinanderliegende Zähne im Oberkiefer beschädigt worden. Mein erster Weg führte mich natürlich zu meinem Zahnarzt, der mich allerdings nach einer kurzen Reinigung wieder nach Hause schickte. Er meinte, dass aufgrund des Sturzes der gesamte Mund-Innenraum ziemlich geschwollen und angeschlagen ist, sodass ich erst wieder in frühestens zwei Wochen kommen kann. Nach dieser Zeit stand auch fest, inwieweit die Zahnwurzeln durch den Sturz beschädigt worden sind. Schnell konnte der Zahnarzt diagnostizieren, dass alle Zähne samt Wurzel entfernt werden müssen. Der Eingriff wurde unter örtlicher Betäubung innerhalb von zwei Stunden durchgeführt. Um die Oberkiefer-Implantate passgenau anfertigen zu können, wurden Röntgenbilder gemacht, Gipsmodelle angefertigt und eine Computertomographie durchgeführt. Außerdem wurden die gesamte Mundhöhle, die Schleimhaut, die Zähne und die Kieferknochen genau untersucht, um spätere Risiken zu vermeiden. Um eine Verschiebung der anderen Zähne zu verhindern, wurde eine provisorische Brücke angefertigt, die ich tragen musste, bis die Oberkiefer-Implantate fertiggestellt waren. Das Provisorium war etwas nervig, da ich weder richtig essen, noch sprechen konnte. Doch da musste ich durch. Vor gut einem halben Jahr waren die Oberkiefer-Implantate einsatzbereit. Wieder unter örtlicher Betäubung wurden zunächst die Zähne und Zwischenräume gereinigt und in ungefähr 1,5 Stunden die Implantate eingesetzt. Dabei wurde das Zahnfleisch an den entsprechenden Stellen geöffnet und die Knochen für die Implantate gebohrt.

Nachdem die Oberkiefer-Implantate eingesetzt waren, dauerte es sechs Monate, bis die Wundheilung abgeschlossen war. Im letzten Schritt wurde vor drei Wochen eine Brücke aus Keramik eingesetzt. Zum Glück habe ich mein Lachen wieder.

Seitdem ich klein bin, weiß ich wie wichtig das regelmäßige Zähne putzen ist. Meine Eltern haben mir dies auch immer und immer wieder eingetrichtert. Zusätzlich zur normalen Pflege besuche ich auch jedes halbe Jahr meinen Zahnarzt, um einen Rundum-Check zu vollziehen. Trotz dieser Vorsorge bekam ich trotzdem eine schockierende Neuigkeit zu hören: Ich musste mich einer Zahnwurzelbehandlung unterziehen.

Die Zahnwurzelbehandlung ist schmerzfreier als gedacht:

Wie jedes halbe Jahr bin ich auch dieses Mal wieder zum Zahnarzt meines Vertrauens gegangen. Aber ich wollte mir nicht nur meine Zähne reinigen lassen, sondern meinen hinteren Backenzahn auf Karies untersuchen lassen. Denn schon seit längerer Zeit litt ich unter starken Zahnschmerzen. Mein Zahnarzt untersuchte mich genau und übergab mir dann diese Diagnose: Ich musste mich tatsächlich einer Zahnwurzelbehandlung unterziehen. Mein Backenzahn war trotz guter Pflege so zerstört, so dass nur noch eine Zahnwurzelbehandlung helfen kann. Als ich diese Information aufnahm, war ich erst einmal geschockt. Ich hatte nämlich immer nur Schreckliches über eine Zahnwurzelbehandlung gehört – Schmerzen pur! Doch Gott sei Dank beruhigte ich mich wieder, als mir der Zahnarzt alles Wichtige über den Eingriff der Zahnwurzelbehandlung erklärte. Ich konnte es zwar auch nicht erwarten diesen Eingriff an mir durchführen zu lassen, hatte nun aber auch weniger Angst.

Ich habe nun auch eine Zahnwurzelbehandlung hinter mir und bin über den Ablauf wirklich beeindruckt. Kurz vor dem Eingriff hatte ich wirklich große Angst. Denn von vielen Leuten hatte ich schon gehört, dass eine Zahnwurzelbehandlung echt kein schöner Eingriff sein soll. Doch wie schon gesagt, ich wurde eines Besseren belehrt.

Es ist mittlerweile schon zwei Jahre her, seitdem meine Teilkrone im Oberkiefer eingesetzt wurde. Damals hatte sich um einen Zahn schädliche Karies gebildet und den Zahn nach und nach zerstört. Es konnte zwar ein kleiner Teil des Zahnes erhalten bleiben, dennoch wurde so viel entfernt, dass eine Teilkrone eingesetzt werden musste. 

Behandlungsverlauf und Einsetzen der Teilkrone

Der Zahnarzt machte noch am selben Tag, an dem der Zahn gereinigt und abgeschliffen wurde, einen Abdruck, um die Teilkrone anfertigen zu können. Das Tolle ist, dass die Zahnarztpraxis ein hauseigenes Labor hat und somit lange Wartezeiten vermieden werden können. Falls ein Patient dringend einen neuen Zahnersatz braucht, kann der Zahnarzt selbst bestimmen, in welcher Reihenfolge und wie lange die Anfertigung dauert. Da es bei mir nicht allzu dringend war, verbreitete ich keine Hektik. Zur Überbrückung bekam ich noch ein Provisorium, bis die Teilkrone fertiggestellt war. Dieses Provisorium dient in erster Linie dazu, den abgeschliffenen und freiliegenden Zahn zu schützen. Danach fertigte der Zahnarzt ein Gipsmodell an und ich musste erneut die Praxis aufsuchen. Nachdem festgestellt wurde, dass das Gipsmodell passt, wurde die eigentliche Teilkrone innerhalb von 14 Tagen erstellt. Danach konnte sie endlich in den Zahnzwischenraum geklebt werden. Hinterher durfte ich knappe vier Stunden nichts essen, da der Kleber erst fest werden musste. Gerade beim Einsetzen muss der Zahnarzt genau, präzise und sauber arbeiten, damit sich später keine Essensreste und Ablagerungen unter der Teilkrone festsetzen. Wie gesagt, das ist nun schon zwei Jahre her und nun stehe ich erneut vor dem Verdacht, dass ein Zahn  von Karies befallen ist. Es sind immer die Zahnzwischenräume, an die man beim Zähneputzen oder mit der Zahnseide so schwer herankommt. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Zahnarzt und bin gespannt, welche Diagnose er stellen wird.

Falls erneut eine Teilkrone nötig ist, habe ich keine Zweifel daran, dass der Zahnarzt das nicht gut und sauber hinbekommt.

Ich war wirklich heilfroh, dass mein Zahnarzt schnell gehandelt hat und mein Keramikinlay binnen weniger Tage fertigstellen konnte. Selbstverständlich ist das ja nicht. Da ich selbständige Kosmetikerin bin, war ein schneller Einsatz des Keramikinlays allein aus beruflicher Sicht dringend notwendig. Bei einer Routine-Untersuchung vor einigen Wochen ist meinem Zahnarzt aufgefallen, dass ein Zahn relativ stark von Karies befallen ist und unbedingt gereinigt werden muss. Da man von außen nicht sehen konnte, inwieweit der Zahn generell beschädigt war, musste gebohrt und dementsprechend der Zahn abgeschliffen werden. Es war doch ein relativ großer Teil des Zahnes, sodass nach der Behandlung feststand, dass ein Keramikinlay eingesetzt werden muss.

Ein Keramikinlay – wenn es geht, so schnell wie möglich

Lautete mein Wunsch an den Zahnarzt. Vielleicht bin ich, was Äußerlichkeiten angeht, etwas eitel und pingelig, aber gerade im Umgang mit meinen Kunden habe ich die Pflicht, gepflegt und ordentlich zu erscheinen. Es hat zwar kein ganzer Zahn gefehlt, doch mit der Lücke im vorderen Backenbereich im Oberkiefer wollte ich nicht lange herumlaufen. Direkt nach der Karies-Behandlung hat der Zahnarzt einen Abdruck des Oberkiefers gemacht, damit das Keramikinlay passgenau angefertigt werden konnte. Anschließend wurde ein Farbabgleich gemacht, sodass die Farbe des Inlays meiner natürlichen Zahnfarbe angepasst werden konnte. Der Zahnarzt erklärte mir sehr präzise, welcher Schritt warum gemacht werden muss. Es war wirklich spannend, vor allem, da ich erfahren habe, dass das Keramikinlay im hauseigenen Labor angefertigt wird. Das Labor durfte ich mir auch kurz ansehen. Das war auch der Hauptgrund, warum das Keramikinlay so schnell fertiggestellt war. Danach hieß es abwarten. Der Zahnarzthelferin meinte, dass sie mich kontaktiert, sobald das Inlay fertiggestellt ist. Es vergingen lediglich zehn Tage, da klingelte schon das Telefon – das Keramikinlay ist bereit zum Einsetzen.

Am darauffolgenden Tag wurde das Keramikinlay problemlos eingesetzt und ich war froh, wieder alle Zähne vollständig im Mund zu haben.

Vielen Patienten, die vor der Entscheidung stehen, welches Material bei einem Zahnersatz eingesetzt werden soll, kann ich ganz klar sagen, dass ich zu einem Keramikinlay tendiere. Im Endeffekt sollte das jeder für sich selbst entscheiden und wissen, doch man sollte zuvor schon die Vor- und Nachteile abwägen. Nachdem ich das gemacht hatte, entschied ich mich für ein Keramikinlay.

 Vor- und Nachteile eines Keramikinlays gegenüber anderen Materialien

Neben einem Keramikinlay gibt es noch die Möglichkeiten Gold- oder Kunststoffinlay, die häufig verwendet werden. Ein klarer Nachteil bei einem Keramikinlay ist der Preis. Im Vergleich zu den anderen Materialien kostet es durchschnittlich 20 Prozent mehr. In Anbetracht der Vorteile eines Keramikinlays, kann man den Preis gut nachvollziehen. Die Vorteile sind kurz zusammengefasst: Durch die Lichtdurchlässigkeit des Keramikinlays passt es sich den übrigen, natürlichen Zähnen perfekt an. Man merkt quasi keinen Unterschied zwischen Zahnersatz und echtem Zahn. Ebenso halten sie viel länger und sind um einiges stabiler als andere Materialien. Der Zahnarzt erklärte es mir so: Entweder ich entscheide mich für die billigere Variante und muss befürchten, dass der Zahnersatz in wenigen Monaten oder Jahren abbricht oder ich zahle etwas mehr und kann mir ziemlich sicher sein, dass das Keramikinlay viele Jahre hält. So zahlt man eigentlich im Ganzen für die zweit- oder dritt-Behandlung der anderen Materialien mehr, als einmalig für ein langlebiges Keramikinlay. Ein weiterer Vorteil ist auch die gute Verträglichkeit. Gerade Goldinlays und andere metallische Stoffe sind bekannt dafür, dass Patienten gesundheitliche Schäden davon getragen haben. Diese Schmerzen oder Schäden äußern sich durch Gelenkschmerzen, deren Ursache nicht gefunden werden kann. Dann liegt es meist am Zahnersatz.

Ich habe mein Keramikinlay nun schon seit mehreren Monaten und bin sehr zufrieden. Das Einsetzen allein hat gar nicht weh getan und auch Folgeschäden sind mir gänzlich unbekannt. Ich hoffe das bleibt so.

Darauf bin ich anscheinend hineingefallen. Ich kann es selbst nicht wirklich fassen, dass ich mich so blenden hab lassen. Nachdem mir ein Zahn bei einem Unfall herausgeschlagen wurde, musste eine Teilkrone eingesetzt werden. Nachdem meine Versicherung aber nicht einmal einen Cent bereit war, zu übernehmen, stand ich hilflos da. Die Rechnung betrug insgesamt knapp 700 Euro. Das konnte ich mir als alleinerziehende Mutter nicht einfach so leisten. Anstatt darüber mit meinem Zahnarzt zu sprechen, recherchierte ich im Internet über billigere Alternativen. Der Weg führte mich in das Ausland. Dort habe ich eine Teilkrone für umgerechnet 250 Euro anfertigen lassen.

Teilkrone aus dem Ausland – kann das gut sein?

Die Antwort im Nachhinein ganz klar: Nein. Wem seine Zähne wichtig sind, der sollte bereit sein, zu bezahlen und einen richtigen Zahnarzt in Deutschland aufsuchen. Anfangs fühlte sich die Teilkrone gar nicht so schlecht an. Doch schon nach wenigen Wochen hatte ich erhebliche Schmerzen und ein entzündetes Zahnfleisch. Außerdem verfärbte sich der Zahn plötzlich – ich war schockiert. Es führte kein Weg daran vorbei, ich musste zu meinem Zahnarzt in Deutschland. Dieser war richtig sauer, dass ich die Teilkrone im Ausland anfertigen ließ. Doch jetzt war seine Hilfe gefragt. Die 250 Euro hätte ich besser in Deutschland investiert, zumal ich nach einem Gespräch mit dem Zahnarzt über meine finanzielle Lage eine Ratenzahlung vereinbart habe. Hätte ich das nur vorher gewusst. Beim ersten Termin entfernte der Zahnarzt sofort die hässliche Teilkrone. Danach verschrieb er mir eine Salbe, damit die Schwellung zurückgeht. Anscheinend wurde erstens unsauber gearbeitet und zweitens ein schlechter verätzender Kleber verwendet. Im zweiten Termin, nachdem die Schwellung zurückgegangen war, wurde ein Abdruck gemacht, damit die Teilkrone passgenau angefertigt werden konnte.

 

Danach dauerte es weitere vier Wochen, bis ich die Teilkrone eingesetzt bekommen habe. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und bin sehr zufrieden mit meiner Teilkrone.